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Staffel 1

T.E.A.R.S. Folge 5: Unterschied zwischen den Versionen

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==Kapitel 2: Elemente==
 
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Der lange Gang endet an einer weiteren vorerst verschlossenen Tür. Auf dem Weg dorthin schauen sich die Vier die Ampulle genauer an. Wieso sollten sie nicht alle einen kleinen Nipp davon nehmen. In einer albernen Aktion nippen sie ein wenig an der Ampulle, bis auf Zacharias, der sich auf diese Spielereien nicht einlässt. Nach dieser Albernheit kommen sie schließlich am Ende des Flures bei der Tür an. Sie lauschen an dem kalten Stahl der Sicherheitstür und vernehmen ein Rauschen, das nach Wind klingt. Er scheint sogar ziemlich stark zu sein. Sie drücken die Tür auf und treten in einen erneut großen Raum. Vor ihnen erstreckt sich eine kleine Steinbrücke, links und rechts neben dieser eröffnet sich den Männern ein tiefer Schacht. Der Boden ist nicht zu erkennen. Von unten weht ein starker Aufwind, frische Luft weht um ihre Nase. Mit Respekt nähern sie sich den großen Öffnungen, die an einen Bohrungsschacht erinnern. Aus Neugierde kramt Schmorf aus den tiefen Innern seines Rucksackes, in dem immer noch das infizierte Tier sein Dasein fristet, eine Flasche heraus, die er in das Loch gen Boden schickt. Erst einige Sekunden später hören die Männer den Aufprall und das Zerspringen von Glas. Es ist wohl zu tief, um nach unten zu klettern. Der einzige Weg, der sie weiterführt scheint demnach die Brücke vor ihnen zu sein. Mann für Mann schleichen sie über die Konstruktion vor ihnen, die ihr Körpergewicht zu halten scheint. Ein Glück. Mehr Ärger können sie nun nicht gebrauchen. Der Stress der vergangenen Stunden hat ihnen schon genug zugesetzt. Auf der anderen Seite angekommen bieten sich ihnen drei verschiedene Wege. Die nun folgende Diskussion ist scheinbar nicht zu verhindern, denn das weitere Vorgehen muss besprochen werden. Zwischen den Männern entbrennt die Frage, welcher der drei Wege der Richtige sei. Zu einer einvernehmlichen Entscheidung gelangen sie nicht, doch Stanley ergreift die Initiative und marschiert in den linken Weg vor ihnen. Schultern zuckend marschieren ihm die anderen hinterher in das ungewisse Dunkel. Ein paar Meter weiter sehen sie eine Gestalt auf dem Boden kauern. Sie können diese Anfangs nicht identifizieren. Ruckartig bleiben die Vier stehen. Schon wieder so ein fleischhungriges Wesen? Nicht schon wieder. Vorsichtig tasten sie sich voran, bis sie eine Stimme vernehmen, die von der Gestalt zu kommen scheint. „5 Pfund Butter…“ brabbelt sie vor sich hin. Doch kein gemeines Wesen. Erleichtert atmen sie aus. Sie treten näher an den Mann, der auf dem Boden stetig nach vorne und hinten schaukelt und versuchen ein Gespräch zu beginnen. Er stammelt immer dieselben Phrasen vor sich hin und geht nicht auf die Männer um ihn herum ein. Auch Berührungen scheinen ihn mehr zu verunsichern, als dass sie beruhigen. Ein Blick in den Rest des Raumes zeigt, dass hier kein Weiterkommen ist. Eine Sackgasse. Mit dem Mann ist ebenfalls nichts anzufangen. Stanley ist sichtlich enttäuscht, dass seine Intuition ihn in die Irre geführt hat und stapft langsam wieder zurück, als der verrückte Mann auf dem Boden einen hilfreichen Hinweis den Männern entgegen brüllt. „Ihr müsst durch die mittlere Tür geeeeehn“, gefolgt von einem schrägen Lachen, nach dem er aufspringt, an ihnen vorbeiläuft und sich in das bodenlose Nichts des Raumes zuvor stürzt. Offenbar wollte er nicht mit ihnen mitkommen. Verständlich. Eben diesen Weg schreiten sie zurück und nehmen die mittlere der drei Türen. Auch diese schieben sie auf und treten erneut auf einen Flur. Dieser ist deutlich kürzer als der letzte und reichlich besät mit einigen Türen. Zwei zu ihrer Linken, drei zur Rechten. In der Mitte prangert ein großer Monitor, der plötzlich zu flimmern beginnt. Erneut tritt die Gestalt auf dem Bildschirm zum Vorschein, die Zacharias zuvor schon auf dem anderen Bildschirm kennen lernen durfte. Der mysteriöse Mann richtet seine Worte an die Herren: „Hey. Ihr scheint ja voran zu kommen. Der Kontrollraum ist hinten rechts. Aber Ich sag euch was. Da rein zu kommen ist nicht so ganz easy. Ihr braucht eine Kombination. Schaut euch irgendwo um. Ihr findet da schon was. Aber Steven hockt da drin und der… Na ja… Der glaubt nicht so ganz an die Sache mit dem Virus. Wenn ihr den überzeugen wollt braucht ihr schon einige handfeste Beweise. Sonst behält er die Ampulle mit dem Serum. Aber erst einmal müsst ihr ihn überzeugen. Fotos! Das wär’s. Habt ihr Bilder von der Infizierten Welt da draußen? Aus Nord, Ost, Süd, West? Das könnte ihn überzeugen. In irgendeiner der Unterkünfte müsste was zu finden sein. Schaut euch einfach mal um. Ich muss mich ausklinken“ An dieser Stelle endet die Übertragung erneut. Steven? Fotos? Wo sollen sie diese nun herbekommen? Der Pavian wäre eine mögliche Alternative, aber der sagt nichts über den Infektionsradius aus. Doch sich darüber Gedanken zu machen hilft ihnen nicht weiter. Irgendwas wird ihnen schon einfallen. Schließlich sollen sich hier ja einige mögliche Beweise finden lassen. Mit Respekt schreiten sie den Flur entlang und schauen sich die verschiedenen Türen genauer an. Schmorf lauscht nach und nach an jeder einzelnen Tür, die die Vier von links nach rechts abgehen und flüstert ihnen zu, was er wahrnehmen kann. Durch die vorderste linke Tür dringt kein Geräusch, hinter der zweiten linken Tür  vernimmt er ein leises Surren. Die hinterste rechte Tür scheint ein Lebewesen zu beherbergen, die mittlere der rechten Türen gibt keine Laute von sich, genauso wie die vorderste rechte Tür. Die Tür, hinter der sich etwas zu bewegen scheint, ist für den Anfang keine gute Option. Wobei… Was sagte der Mann im Monitor? Das sei der Kontrollraum? Wenn dem so ist, sollten sie sich vorher gut vorbereiten und sich den anderen Türen widmen. Höchste Vorsicht ist geboten. Sie wissen schließlich nicht, wo die nächste Falle auf sie warten könnte. Aus diesem Grund widmen sie sich zu Anfang der vordersten linken Tür, die sie ohne Probleme öffnen können. Vor ihnen offenbart sich etwas, das einem Labor ähnelt. Auf dem Tisch in der Mitte liegt eine Mappe, auf der in großen Lettern „Das Virus“ zu erkennen ist. Zacharias tritt an den Tisch heran, öffnet die Mappe und beginnt in den darin aufbewahrten Aufzeichnungen zu stöbern. Seine Kammeraden sehen sich indes in dem Raum genauer um. Schmorf findet einige Lumpen, die er schnell einsteckt, die anderen beiden treten näher an eine Art Aquarium heran, das bis oben hin mit Wasser gefüllt ist. Fische scheint es aber nicht zu beherbergen doch sieht Geronimo darin etwas blitzen. Eine kleine 1 Euro Münze schimmert fröhlich vor sich hin. Geronimo zieht seine kleine Magnet Angel heraus und fischt so gekonnt das kleine metallene Etwas aus dem Aquarium. Stanley faucht Zacharias kurz darauf an, warum er das neu erlangte Wissen nicht mit ihnen teile, was ihn dazu veranlasst, den Text, der vor ihm liegt, zu zitieren. Er liest einige Abschnitte über das [[T.E.A.R.S. Virus]] und die Forschungsergebnisse über [[Trauernde | Infizierte]] vor, klappt die Mappe zu und steckt sie ein. Vielleicht kann diese Mappe bei dem Versuch, Steven zu überzeugen, behilflich sein. Sie treten wieder zurück in den Flur. Doch diese Tür ist erst der Anfang.   
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Der lange Gang endet an einer weiteren vorerst verschlossenen Tür. Auf dem Weg dorthin schauen sich die Vier die Ampulle genauer an. Wieso sollten sie nicht alle einen kleinen Nipp davon nehmen. In einer albernen Aktion trinken drei der Herren einen winzigen Schluck daraus, bis auf Zacharias, der sich auf diese Spielereien nicht einlässt. Einige flapsige Sprüche später kommen sie schließlich am Ende des Flures bei der Tür an. Sie lauschen an dem kalten Stahl der Sicherheitstür und vernehmen ein Rauschen, das nach Wind zu klingen scheint. Sie drücken das stählerne Werk auf und treten in einen erneut großen Raum. Vor ihnen erstreckt sich eine kleine Steinbrücke, links und rechts neben dieser eröffnet sich den Männern ein tiefer Schacht. Der Boden ist nicht zu erkennen. Von unten weht ein starker Aufwind, frische Luft wirbelt um ihre Nase. Mit Respekt nähern sie sich den großen Öffnungen, die an einen Bohrungsschacht erinnern. Aus Neugierde kramt Schmorf aus den tiefen Innern seines Rucksackes, in dem immer noch das infizierte Tier sein Dasein fristet, eine Flasche heraus, die er in das Loch gen Boden schickt. Erst einige Sekunden später hören die Männer den Aufprall und das Zerspringen von Glas. Es ist wohl zu tief, um nach unten zu klettern. Der einzige Weg, der sie weiterführt scheint demnach die Brücke vor ihnen zu sein. Mann für Mann schleichen sie über die Konstruktion, die ihr Körpergewicht zu halten scheint. Ein Glück. Mehr Ärger können sie nun nicht gebrauchen. Der Stress der vergangenen Stunden hat ihnen schon genug zugesetzt. Auf der anderen Seite angekommen bieten sich ihnen drei verschiedene Wege. Die nun folgende Diskussion ist scheinbar nicht zu verhindern, denn das weitere Vorgehen muss offenbar besprochen werden. Zwischen den Männern entbrennt die Frage, welcher der drei Wege der Richtige sei. Zu einer einvernehmlichen Entscheidung gelangen sie nicht, doch Stanley ergreift die Initiative und marschiert in den linken Weg vor ihnen. Schultern zuckend marschieren ihm die anderen hinterher in das ungewisse Dunkel. Ein paar Meter weiter sehen sie eine Gestalt auf dem Boden kauern. Sie können diese Anfangs nicht identifizieren. Ruckartig bleiben die Vier stehen. Schon wieder so ein fleischhungriges Wesen? Nicht schon wieder. Vorsichtig tasten sie sich voran, bis sie eine Stimme vernehmen, die von der Gestalt zu kommen scheint. „5 Pfund Butter…“ brabbelt sie vor sich hin. Doch kein gemeines Wesen. Erleichtert atmen sie aus. Sie treten näher an den Mann, der auf dem Boden stetig nach vorne und hinten schaukelt und versuchen ein Gespräch zu beginnen. Er stammelt immer dieselben Phrasen vor sich hin und geht nicht auf die Männer um ihn herum ein. Auch Berührungen scheinen ihn mehr zu verunsichern, als dass sie beruhigen. Ein Blick in den Rest des Raumes zeigt, dass hier kein Weiterkommen ist. Eine Sackgasse. Mit dem Mann ist ebenfalls nichts anzufangen. Stanley ist sichtlich enttäuscht, dass seine Intuition ihn in die Irre geführt hat und stapft langsam wieder zurück, als der verrückte Mann auf dem Boden einen hilfreichen Hinweis den Männern entgegen brüllt. „Ihr müsst durch die mittlere Tür geeeeehn“, gefolgt von einem schrägen Lachen, nach dem er aufspringt, an ihnen vorbeiläuft und sich in das bodenlose Nichts des Raumes zuvor stürzt. Offenbar wollte er nicht mit ihnen mitkommen. Verständlich. Eben diesen Weg schreiten sie zurück und nehmen die mittlere der drei Türen. Auch diese schieben sie auf und treten erneut auf einen Flur. Dieser ist deutlich kürzer als der letzte und reichlich besät mit einigen Türen. Zwei zu ihrer Linken, drei zur Rechten. In der Mitte prangert ein großer Monitor, der plötzlich zu flimmern beginnt. Erneut tritt die Gestalt auf dem Bildschirm zum Vorschein, die Zacharias zuvor schon auf dem anderen Bildschirm kennen lernen durfte. Der mysteriöse Mann richtet seine Worte an die Herren: „Hey. Ihr scheint ja voran zu kommen. Der Kontrollraum ist hinten rechts. Aber Ich sag euch was. Da rein zu kommen ist nicht so ganz easy. Ihr braucht eine Kombination. Schaut euch irgendwo um. Ihr findet da schon was. Aber Steven hockt da drin und der… Na ja… Der glaubt nicht so ganz an die Sache mit dem Virus. Wenn ihr den überzeugen wollt braucht ihr schon einige handfeste Beweise. Sonst behält er die Ampulle mit dem Serum. Aber erst einmal müsst ihr ihn überzeugen. Fotos! Das wär’s. Habt ihr Bilder von der Infizierten Welt da draußen? Aus Nord, Ost, Süd, West? Das könnte ihn überzeugen. In irgendeiner der Unterkünfte müsste was zu finden sein. Schaut euch einfach mal um. Ich muss mich ausklinken“ An dieser Stelle endet die Übertragung erneut. Steven? Fotos? Wo sollen sie diese nun herbekommen? Der Pavian wäre eine mögliche Alternative, aber der sagt nichts über den Infektionsradius aus. Doch sich darüber Gedanken zu machen hilft ihnen nicht weiter. Irgendwas wird ihnen schon einfallen. Schließlich sollen sich hier ja einige mögliche Beweise finden lassen. Mit Respekt schreiten sie den Flur entlang und schauen sich die verschiedenen Türen genauer an. Schmorf lauscht nach und nach an jeder einzelnen Tür, die die Vier von links nach rechts abgehen und flüstert ihnen zu, was er wahrnehmen kann. Durch die vorderste linke Tür dringt kein Geräusch, hinter der zweiten linken Tür  vernimmt er ein leises Surren. Die hinterste rechte Tür scheint ein Lebewesen zu beherbergen, die mittlere der rechten Türen gibt keine Laute von sich, genauso wie die vorderste rechte Tür. Die Tür, hinter der sich etwas zu bewegen scheint, ist für den Anfang keine gute Option. Wobei… Was sagte der Mann im Monitor? Das sei der Kontrollraum? Wenn dem so ist, sollten sie sich vorher gut vorbereiten und sich den anderen Türen widmen. Höchste Vorsicht ist geboten. Sie wissen schließlich nicht, wo die nächste Falle auf sie warten könnte. Aus diesem Grund widmen sie sich zu Anfang der vordersten linken Tür, die sie ohne Probleme öffnen können. Vor ihnen offenbart sich etwas, das einem Labor ähnelt. Auf dem Tisch in der Mitte liegt eine Mappe, auf der in großen Lettern „Das Virus“ zu erkennen ist. Zacharias tritt an den Tisch heran, öffnet die Mappe und beginnt in den darin aufbewahrten Aufzeichnungen zu stöbern. Seine Kammeraden sehen sich indes in dem Raum genauer um. Schmorf findet einige Lumpen, die er schnell einsteckt, die anderen beiden treten näher an eine Art Aquarium heran, das bis oben hin mit Wasser gefüllt ist. Fische scheint es aber nicht zu beherbergen doch sieht Geronimo darin etwas blitzen. Eine kleine 1 Euro Münze schimmert fröhlich vor sich hin. Geronimo zieht seine kleine Magnet Angel heraus und fischt so gekonnt das kleine metallene Etwas aus dem Aquarium. Stanley faucht Zacharias kurz darauf an, warum er das neu erlangte Wissen nicht mit ihnen teile, was ihn dazu veranlasst, den Text, der vor ihm liegt, zu zitieren. Er liest einige Abschnitte über das [[T.E.A.R.S. Virus]] und die Forschungsergebnisse über [[Trauernde | Infizierte]] vor, klappt die Mappe zu und steckt sie ein. Vielleicht kann diese Mappe bei dem Versuch, Steven zu überzeugen, behilflich sein. Sie treten wieder zurück in den Flur. Doch diese Tür ist erst der Anfang.   
  
 
==Kapitel 3: Tränengrüße aus Deutschland==
 
==Kapitel 3: Tränengrüße aus Deutschland==
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==Kapitel 4: Die Lösung ==
 
==Kapitel 4: Die Lösung ==
Sie treten vorsichtig in den letzten Raum hinein und sehen plötzlich Svea an einem Tisch sitzend in einem Raum voller Monitore. Neben ihr ein Mann, der mit ihr genüsslich an ihren Teetassen nippen. Svea?! Was macht sie denn hier. Schmorf, sichtlich verärgert, dass sie sie einfach allein ließ, sie sich sogar sorgen um die Kleine machten, lässt seinem Unmut freien Lauf, während die anderen liebevoll auf das junge Ding eingehen. Sie stellt ihnen Steven vor, der ihnen seine Aufgabe in dem Gebäude erläutert. Er überwacht die Technik in diesem Bunker, zu dem unter anderem auch ein Sprinklerturm für das Verschießen von Antiseren über den mitteleuropäischen Raum zählt, der sich außerhalb des Geländes befindet und sich merklich von der grünen Landschaft, die sich durch ein Fenster nach draußen erkennen lässt, abhebt. Eine riesige Gerätschaft. Doch scheint er die Inbetriebnahme des Turmes nicht für nötig zu halten. Er habe ein Antiserum in einem Schreiben erhalten, hatte dies aber bislang nicht ernst genommen. Die Vier versuchen ihn von dem Gegenteil zu überzeugen und bestätigen Sveas Aussagen, dass draußen das pure Chaos ausgebrochen ist. Sie zeigen den Pavian, übergeben ihm die Aufzeichnungen aus dem Labor und reichen ihm die gefunden Fotos. Indes beginnt die Kleine mit ihren Buntstiften, die sie immer noch in ihrem Besitz hat, auf ein paar Papieren herum zu kritzeln und bemerkt nicht, wie Steven langsam die Fassung verliert. Er erkennt die Situation und verfällt in Panik. Die Männer können ihn beruhigen und zeigen ihm, dass mittels des Serums und der Nutzung der Anlage noch Hoffnung besteht. Sie erhalten von ihm eine zweite Ampulle des Antiserums und werden gebeten, sich darum zu kümmern. Er sieht sich nicht im Stande diese Aufgabe umzusetzen. Die Männer nehmen das Antiserum entgegen mit dem Zuspruch, dass sie dies in die Hand nehmen würden. Stanley blickt unterdessen auf die Zeichnungen, die die Kleine anfertigt. „Sag mal, was malst du denn da Schönes?“ fragt er die Kleine. Sie antworten mit niedlicher Stimme: „Einen Turm! Ich war dort oft mit meinem Vater spazieren. Tom.“ Tom? Hieß er nicht Timo? Etwas verwirrt konzentrieren sich nun auch die anderen Männer auf den Turm und die Worte des Mädchens, die wie wild in die Richtung zeigt, in der dieser besagte Turm stehen soll und rennt zu einer Tür im Raum, die in den Außenbereich führt. Sie öffnet diese und stürmt nach draußen, gefolgt von den Männern und ihrem Schaf. Steven lassen sie mit seinem Baseballschläger, eingeschüchtert, zurück. Draußen angekommen eröffnet sich ihnen eine interessante Landschaft. Es wimmelt von ungewöhnlichen Pflanzen, untypisch für diese Region und ein Weg führt zu einem Gebäude, das über die Bäume herausragt. Das muss der Turm sein, von dem die ganze Zeit die Rede ist und der sich schon durch das Fenster grob erahnen ließ. Geronimo blickt zuerst gen Boden, auf dem er direkt auf Spuren triff. Tiere. Genauer: Hunde. Er informiert seine Kammeraden, dass scheinbar wilde Hunde hier ihr Unwesen treiben. Die Spuren lassen aber nicht auf infizierte Tiere schließen. Zu sehen oder zu hören ist bislang nichts, daher setzen sie sich in Bewegung in Richtung des Turmes. Auf dem Weg stupst Schmorf Svea kurz an und fragt, ob sie noch seine Buntstifte besitze, was sie verneint. Sie hat sie hinten, in Stevens Raum, liegen gelassen. Enttäuscht lässt er wieder von ihr ab und überlässt sie dem Vorschlag von Zacharias, der ihr anbietet, auf Blööki zu reiten. Als er sie auf das Schaf setzt brennt es plötzlich durch und wirft Svea ab. Der Grund ist schnell gefunden. Die wildgewordenen Hunde, die sie schon vermuteten, brechen aus den Büschen heraus und stürmen hinter dem wild gewordenen Tier her. Um blöökenden Etwas zu helfen lenken die Männer die Aufmerksamkeit auf sich, die Hunde bleiben stehen und beginnen sie anzuknurren. Glücklicherweise besitzen sie noch eine Dose Futter, mit der sie sie ruhig stellen können. Zwei kleine Häufchen aus bröckeligem Hundefutter ziehen die Hunde magisch an, welche sie ruhig beschnuppern und zu fressen beginnen. Als sie die Köstlichkeit verschlungen haben ergreifen sie die Flucht. Noch einmal Glück gehabt. Nun steht der Rettung der Welt nichts mehr im Weg.  
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Sie treten vorsichtig in den letzten Raum hinein und sehen plötzlich Svea an einem Tisch sitzend in einem Raum voller Monitore. Neben ihr ein Mann, der mit ihr genüsslich an ihren Teetassen nippen. Svea?! Was macht sie denn hier. Schmorf, sichtlich verärgert, dass sie sie einfach allein ließ, sie sich sogar Sorgen um die Kleine machten, lässt seinem Unmut freien Lauf, während die anderen liebevoll auf das junge Ding eingehen. Sie stellt ihnen [[Steven]] vor, der ihnen seine Aufgabe in dem Gebäude erläutert. Er überwacht die Technik in diesem Bunker, zu dem unter anderem auch ein Sprinklerturm für das Verschießen von Antiseren über den mitteleuropäischen Raum zählt, der sich außerhalb des Geländes befindet und sich merklich von der grünen Landschaft, die sich durch ein Fenster nach draußen erkennen lässt, abhebt. Eine riesige Gerätschaft. Doch scheint er die Inbetriebnahme des Turmes nicht für nötig zu halten. Er habe ein Antiserum in einem Schreiben erhalten, hatte dies aber bislang nicht ernst genommen. Die Vier versuchen ihn von dem Gegenteil zu überzeugen und bestätigen Sveas Aussagen, dass draußen das pure Chaos ausgebrochen ist. Sie zeigen den Pavian, übergeben ihm die Aufzeichnungen aus dem Labor und reichen ihm die gefunden Fotos. Indes beginnt die Kleine mit ihren Buntstiften, die sie immer noch in ihrem Besitz hat, auf ein paar Papieren herum zu kritzeln und bemerkt nicht, wie Steven langsam die Fassung verliert. Er erkennt die Situation und verfällt in Panik. Die Männer können ihn beruhigen und zeigen ihm, dass mittels des Serums und der Nutzung der Anlage noch Hoffnung besteht. Sie erhalten von ihm eine zweite Ampulle des Antiserums und werden gebeten, sich darum zu kümmern. Er sieht sich nicht im Stande diese Aufgabe umzusetzen. Die Männer nehmen das Antiserum entgegen mit dem Zuspruch, dass sie dies in die Hand nehmen würden. Stanley blickt unterdessen auf die Zeichnungen, die die Kleine anfertigt. „Sag mal, was malst du denn da Schönes?“ fragt er die Kleine. Sie antworten mit niedlicher Stimme: „Einen Turm! Ich war dort oft mit meinem Vater spazieren. Tom.“ Tom? Hieß er nicht Timo? Etwas verwirrt konzentrieren sich nun auch die anderen Männer auf den Turm und die Worte des Mädchens, die wie wild in die Richtung zeigt, in der dieser besagte Turm stehen soll und rennt zu einer Tür im Raum, die in den Außenbereich führt. Sie öffnet diese und stürmt nach draußen, gefolgt von den Männern und ihrem Schaf. Steven lassen sie mit seinem Baseballschläger, eingeschüchtert, zurück. Draußen angekommen eröffnet sich ihnen eine interessante Landschaft. Es wimmelt von ungewöhnlichen Pflanzen, untypisch für diese Region und ein Weg führt zu einem Gebäude, das über die Bäume herausragt. Das muss der Turm sein, von dem die ganze Zeit die Rede ist und der sich schon durch das Fenster grob erahnen ließ. Geronimo blickt zuerst gen Boden, auf dem er direkt auf Spuren triff. Tiere. Genauer: Hunde. Er informiert seine Kammeraden, dass scheinbar wilde Hunde hier ihr Unwesen treiben. Die Spuren lassen aber nicht auf infizierte Tiere schließen. Zu sehen oder zu hören ist bislang nichts, daher setzen sie sich in Bewegung in Richtung des Turmes. Auf dem Weg stupst Schmorf Svea kurz an und fragt, ob sie noch seine Buntstifte besitze, was sie verneint. Sie hat sie hinten, in Stevens Raum, liegen gelassen. Enttäuscht lässt er wieder von ihr ab und überlässt sie dem Vorschlag von Zacharias, der ihr anbietet, auf Blööki zu reiten. Als er sie auf das Schaf setzt brennt es plötzlich durch und wirft Svea ab. Der Grund ist schnell gefunden. Die wildgewordenen Hunde, die sie schon vermuteten, brechen aus den Büschen heraus und stürmen hinter dem wild gewordenen Tier her. Um blöökenden Etwas zu helfen lenken die Männer die Aufmerksamkeit auf sich, die Hunde bleiben stehen und beginnen sie anzuknurren. Glücklicherweise besitzen sie noch eine Dose Futter, mit der sie sie ruhig stellen können. Zwei kleine Häufchen aus bröckeligem Hundefutter ziehen die Hunde magisch an, welche sie ruhig beschnuppern und zu fressen beginnen. Als sie die Köstlichkeit verschlungen haben ergreifen sie die Flucht. Noch einmal Glück gehabt. Nun steht der Rettung der Welt nichts mehr im Weg.  
  
 
==Kapitel 5: Prioritäten ==
 
==Kapitel 5: Prioritäten ==

Aktuelle Version vom 20. November 2016, 23:01 Uhr

Die fünfte Folge wurde am 13.03.2015 auf Twitch übertragen.

Dies ist eine Zusammenfassung der 5. und finalen Folge der ersten Staffel T.E.A.R.S.

T.E.A.R.S. Folge 5
Staffel: 1
Ausstrahlungsdatum: 13.03.2015
Anzutreffende Charaktere::
Orte::
VoDs:: [Part 1][Part 2]

[Part 3][Part 4] [Part 5][Part 6] [Part 7]


Handlung

Kapitel 1: Winter is…

Die riesige Metalltür vor ihren Augen schiebt sich gemächlich mit lautem Getöse auseinander. Eine Sirene ertönt und die kleine Lampe über dem Kartenschlitz, durch den Stanley zuvor die Chipkarte zog, leuchtet aufgeregt in einem grellen Rot. Die Männer, Svea, Blööki und der Wurm Hauke, mit dem bewusstlosen Professor auf ihren Schultern, schauen dem Spektakel zu bis die Türen vollständig zur Seite gefahren sind. Vor ihnen tut sich eine riesige Halle auf. In ihr stehen vereinzelte kleine Flugzeuge. Das Ende ist nur schwer ersichtlich, sie erkennen aber, als sie langsam durch den Eingang gehen, an einem Ende des Hangars eine massive Tür. Bevor sie sich die riesige Halle jedoch genauer ansehen können hören sie wie eine Stimme, leicht verzerrt, an ihre Ohren dringt. Sie blicken sich um, doch es ist niemand zu sehen. Stattdessen blinkt eine kleine Leuchte an einer Sprechanlage in der Nähe einer Tür im Eingangsbereich der Halle und durch dessen angrenzende Boxen, die noch zu funktionieren scheinen, dringt eine männliche Stimme: „Wer seid ihr? Was wollt ihr?“. Sie treten näher heran und beginnen mit der, durchaus freundlich klingenden, Stimme, die sich als ein Mann namens Kevin herausstellt, zu sprechen. Er berichtet ihnen, dass er einer der Angestellten dieses Bunkers sei. Die Vier bekommen nur spärliche Informationen über ihn und die Anlage, mit diesen können sie aber wenig anfangen. Kevin bittet sie schließlich in den Hangar zu gehen und erklärt, dass er hinter ihnen das Tor schließen um schließlich die Tür vor ihnen öffnen zu können und zu wollen. Die Männer sind misstrauisch. Das riecht doch förmlich nach einer Falle. Aber warum hätte der Professor sie denn in eine solche Situation bringen wollen? Oder wollte er gar nicht, dass man über diesen Weg in den Bunker tritt? Nun war es zu spät für solche Fragen. Aber ganz vertrauenswürdig war ihnen diese Situation nicht. Selbst Geronimo merkt schnell, dass man dem Mann an der Gegensprechanlage nicht trauen kann. Sie haben aber nun keine andere Wahl. Nicht umsonst haben sie den Weg auf sich genommen um dem Geheimnis über das Virus auf den Grund zu gehen. Sie schauen sich nur kurz um, sehen fürs Erste keine Gefahr auf sie zu stolpern und begeben sich in den Eingangsbereich der Halle. Wie angekündigt beginnt sich das Tor hinter ihnen zu schließen. Als kein Sonnenstrahl mehr in das Innere dringt stehen sie allein in der Halle. Nichts geschieht. Eine unangenehme Stille breitet sich in dem riesigen Raum aus. Plötzlich, als sie versuchen die besagte Tür, die Kevin für sie öffnen wollte, zu öffnen, weicht jeder letzte Rest Licht aus dem Raum. Offenbar wurde der gesamte Strom in diesem Gebiet plötzlich abgestellt. Ein merkwürdiges Ächzen, das sie zuvor schon in dieser Gegend wahrgenommen haben, dringt schlagartig durch den Raum. Aber nicht nur einzelne Glucksgeräusche dringen durch den nachtschwarzen Raum, sie vernehmen zahlreiche Bewegungen im ganzen Hangar. Das Licht, dass zuvor den Raum erhellte, musste sie in den dunklen Ecken vertrieben haben. Die Männer hatten sie offenbar übersehen. So ein Mist. Der ganze Raum muss geflutet sein von diesen Dingern. Verdammt. Sie versuchen sich in der Dunkelheit zusammen zu raufen. Geronimo, Stanley Schmorf und Zacharias, mit Blööki und dem Professor im Schlepptau, treten an einander heran und Geronimo richtet Taschenlampe auf die weiße Wolle des kleinen dummen Begleiters. Die Wolle bildet einen kleinen Kegel aus Licht und einige der Gestalten scheinen bedrohlich nah in ihrer Umgebung zu sein. Wohl in letzter Minute hat Röder die rettende Maßnahme ergriffen. Der Schein der Lampe reicht leider nicht, um den gesamten Hangar zu erhellen, also bleibt ihnen nur dieser kleine Zufluchtsort, der ihnen aber eine Leiter offenbart. Doch etwas scheint zu fehlen. Wo ist Svea? Sie ist verschwunden. Alles rufen scheint nichts zu bringen. Sie ist weg. Doch sie haben nicht viel Zeit zu überlegen oder gar nach ihr zu suchen, denn die Gestalten lassen sich zwar abschrecken, aber wie lang würde die Batterie der Lampe noch durchhalten? Schnell nutzt Zacharias seine Gelegenheit und prescht die Leiter hinauf um einen möglichen Fluchtweg zu erspähen. Die Männer hingegen bleiben mit dem Schaf zurück und versuchen die Kreaturen in Schach zu halten, bis Zacharias Entwarnung gibt. Er klettert durch einen kleinen Schacht nach oben in die Dunkelheit, durch ein Lüftungssystem bis hin zu einem kleinen Raum, in den er elegant nach unten springt. Ein kleiner Lagerraum, in dem eine rote Notbeleuchtungslampe schwach leuchtet. Es lassen sich die Umrisse einiger Kisten und Regalen erahnen. In aller Eile schaut er sich um, findet dabei einige nützliche Gegenstände, jedoch wird seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Eine Tür am Ende des Raumes könnte die Rettung sein. Neben ihr prangert ein Bildschirm, der, wie die anderen Utensilien im Raum auch, ebenfalls nicht in Betrieb zu sein scheint. Als er sich der Tür nährt hört er durch den Schacht ein dumpfes Brüllen seiner Kollegen.

Diese geraten nämlich zunehmend in Bedrängnis, denn die schützende Taschenlampe beginnt ihren Geist auf zu geben. Zu allem Überfluss meldet sich der Professor zu Wort: „Ihr müsst das Serum nutzen. Nur eine Dosis heilt die Welt. Wer ist dieses Mädchen. Meine…meine…“ Die Lampe flackert nun unkontrolliert herum, was den Biestern mehr Möglichkeit gibt, sich den verbliebenen Männern zu nähern. Sie müssen etwas unternehmen. Auch der Versuch, mittels der Chipkarte die Tür zu öffnen bleibt ohne Erfolg. Der fehlende Strom hat auch den Öffnungsmechanismus außer Kraft gesetzt. Sollen sie Zacharias hinterherklettern? Wo bleibt er, ist es dort überhaupt sicher? Und vor allem: Was machen sie dann mit dem Professor? Ihn die Leiter hochhieven ist keine Option. Während sie noch überlegen fällt die rettende Lichtquelle gänzlich aus.

Zacharias versucht indes sich der Tür zu nähern, als er die Klinke jedoch berührt, springt urplötzlich der Monitor neben ihm an. Ein Mann ist darauf zu erkennen, der seine Worte direkt an ihn zu richten scheint. „Wenn da jemand ist, hier läuft etwas gewaltig schief. Traut Kevin nicht. Macht euch auf den Weg zum Kontrollzentrum. Ich brauche…“ doch hier endet die Übertragung plötzlich und der Monitor verstummt.. Jim selben Moment vernimmt Zacharias ein Klicken von Richtung der Tür und der Tumult, der durch die Schächte bis zum ihm dringt, scheint zuzunehmen. Die Zeit drängt. Die drei Männer im Hangar beschließen notgedrungen ihre Kräfte zu bündeln und gegen die Gegner, die nun auf sie zu stolpern, anzutreten. Sie können den Professor nicht im Stich lassen und Zacharias baut auf sie. Sie nehmen ihren ganzen Mut zusammen und versuchen in der Dunkelheit ihre Kampfposition einzunehmen. Mit etwas Glück schaffen sie es den einen oder anderen Angreifern auszuweichen. Geronimo sieht keine andere Wahl mehr. Er zieht seine Granate, die die Gruppe zuvor dem Tankwart abnahm, hervor, löst den Stift und wirft das tödliche Geschoss in den Raum. „GRANATE“ brüllt er seinen Kollegen entgegen, die sich schützend mit dem Schaf zusammenkauern. Ein gleißendes Licht erhellt den Raum, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Knall und einer Druckwelle, die selbst die gestandenen Männer erschüttert. Als sie anschließend die Augen aufschlagen zeigt sich ihnen ein Trauerspiel: Einige der Gestalten sind nicht mehr zu identifizieren, einige torkeln noch etwas herum. Viele liegen verstümmelt auf dem Boden. Aber nicht alle. Etliche Gestalten haben den Angriff überlebt und lassen sich nicht von der veränderten Situation beirren. Es sind immer noch zu viele. Was sollen sie nun tun? Das war ihre letzte Hoffnung, von der sie glaubten die Horde in Schach halten können. In der Hektik verlieren sie jedoch einen weiteren Begleiter aus den Augen: Den Professor. Als sie sich zu ihm umdrehen wird er in diesem Moment in seinen Unterschenkel von einer zerstückelten Gestalt gebissen. Diese muss zuvor zu dem bewusstlosen Körper auf der Suche nach frischem Fleisch gekrabbelt sein. Kurz stöhnt der Professor auf und sackt wieder bewusstlos zusammen. Was nun? Er ist der Einzige, der weiß, wie das Serum hergestellt werden kann. Ob ihr Vorhaben schon jetzt gescheitert ist? Können sie ihn noch retten? Und wo bleibt nur Zacharias?

Dieser reist in diesem Moment die nun aufgeriegelte Tür vor sich auf und findet sich in einem Flur wieder, mit jeweils zwei Türen an jedem Ende, als er plötzlich einen lauten Knall aus einer Seite des Flures vernimmt, an dessen Ende sich eine der Türen befindet. Diese ist mit einem Riegel versperrt. Die Druckwelle ist selbst hier zu spüren. Er sprintet zu dem verschlossenen Ausgang, zieht den Riegel weg, reist sie auf und steht plötzlich in dem großen Hangar, den er zuvor durch die Lüftung verlassen hat. Auch ihm offenbart sich ein Bild der Zerstörung. Vor ihm befinden sich seine Kammeraden, die sich erschrocken zu ihm umdrehen. Verwundert tritt er an sie heran, bemerkt aber ebenfalls, dass die Gefahr noch nicht gebannt ist. Sie setzen sich schnell gegenseitig ins Bild, hetzen zu dem Professor und töten das Wesen an seinem Bein, das nicht ablassen will. Die Vier verschwinden samt Schaf und dem gebissenen Professor hinter der Tür, die sie hinter sich verriegeln. Sie sind allein. In Sicherheit. Vorerst. Dieser Kevin hat sie, wie erwartet, reingelegt. Aber warum? Sie müssen herausfinden, was dieser Ort versucht zu verbergen. Der Professor hat aber nun oberste Priorität. Vielleicht können sie ihn retten. Bei genauem Hinsehen fällt ihnen aber auf, dass dieser bereits verstorben ist. Das Worst Case Szenario ist eingetroffen. Aber sie können jetzt nicht aufgeben. Sie blicken in Richtung der zweiten Tür, ganz am Ende des Flures. Niedergeschmettert lassen sie den Leichnam des Professors zurück in der Hoffnung, dass die Ampulle, die sich in ihrem Besitz befindet, ausreicht, um ihr Ziel zu erreichen. Eine andere Chance bleibt ihnen nicht. Der Weg scheint klar, denn der einzige Ausweg ist die Tür am Ende des Ganges, auf die sie nun zusteuern.

Kapitel 2: Elemente

Der lange Gang endet an einer weiteren vorerst verschlossenen Tür. Auf dem Weg dorthin schauen sich die Vier die Ampulle genauer an. Wieso sollten sie nicht alle einen kleinen Nipp davon nehmen. In einer albernen Aktion trinken drei der Herren einen winzigen Schluck daraus, bis auf Zacharias, der sich auf diese Spielereien nicht einlässt. Einige flapsige Sprüche später kommen sie schließlich am Ende des Flures bei der Tür an. Sie lauschen an dem kalten Stahl der Sicherheitstür und vernehmen ein Rauschen, das nach Wind zu klingen scheint. Sie drücken das stählerne Werk auf und treten in einen erneut großen Raum. Vor ihnen erstreckt sich eine kleine Steinbrücke, links und rechts neben dieser eröffnet sich den Männern ein tiefer Schacht. Der Boden ist nicht zu erkennen. Von unten weht ein starker Aufwind, frische Luft wirbelt um ihre Nase. Mit Respekt nähern sie sich den großen Öffnungen, die an einen Bohrungsschacht erinnern. Aus Neugierde kramt Schmorf aus den tiefen Innern seines Rucksackes, in dem immer noch das infizierte Tier sein Dasein fristet, eine Flasche heraus, die er in das Loch gen Boden schickt. Erst einige Sekunden später hören die Männer den Aufprall und das Zerspringen von Glas. Es ist wohl zu tief, um nach unten zu klettern. Der einzige Weg, der sie weiterführt scheint demnach die Brücke vor ihnen zu sein. Mann für Mann schleichen sie über die Konstruktion, die ihr Körpergewicht zu halten scheint. Ein Glück. Mehr Ärger können sie nun nicht gebrauchen. Der Stress der vergangenen Stunden hat ihnen schon genug zugesetzt. Auf der anderen Seite angekommen bieten sich ihnen drei verschiedene Wege. Die nun folgende Diskussion ist scheinbar nicht zu verhindern, denn das weitere Vorgehen muss offenbar besprochen werden. Zwischen den Männern entbrennt die Frage, welcher der drei Wege der Richtige sei. Zu einer einvernehmlichen Entscheidung gelangen sie nicht, doch Stanley ergreift die Initiative und marschiert in den linken Weg vor ihnen. Schultern zuckend marschieren ihm die anderen hinterher in das ungewisse Dunkel. Ein paar Meter weiter sehen sie eine Gestalt auf dem Boden kauern. Sie können diese Anfangs nicht identifizieren. Ruckartig bleiben die Vier stehen. Schon wieder so ein fleischhungriges Wesen? Nicht schon wieder. Vorsichtig tasten sie sich voran, bis sie eine Stimme vernehmen, die von der Gestalt zu kommen scheint. „5 Pfund Butter…“ brabbelt sie vor sich hin. Doch kein gemeines Wesen. Erleichtert atmen sie aus. Sie treten näher an den Mann, der auf dem Boden stetig nach vorne und hinten schaukelt und versuchen ein Gespräch zu beginnen. Er stammelt immer dieselben Phrasen vor sich hin und geht nicht auf die Männer um ihn herum ein. Auch Berührungen scheinen ihn mehr zu verunsichern, als dass sie beruhigen. Ein Blick in den Rest des Raumes zeigt, dass hier kein Weiterkommen ist. Eine Sackgasse. Mit dem Mann ist ebenfalls nichts anzufangen. Stanley ist sichtlich enttäuscht, dass seine Intuition ihn in die Irre geführt hat und stapft langsam wieder zurück, als der verrückte Mann auf dem Boden einen hilfreichen Hinweis den Männern entgegen brüllt. „Ihr müsst durch die mittlere Tür geeeeehn“, gefolgt von einem schrägen Lachen, nach dem er aufspringt, an ihnen vorbeiläuft und sich in das bodenlose Nichts des Raumes zuvor stürzt. Offenbar wollte er nicht mit ihnen mitkommen. Verständlich. Eben diesen Weg schreiten sie zurück und nehmen die mittlere der drei Türen. Auch diese schieben sie auf und treten erneut auf einen Flur. Dieser ist deutlich kürzer als der letzte und reichlich besät mit einigen Türen. Zwei zu ihrer Linken, drei zur Rechten. In der Mitte prangert ein großer Monitor, der plötzlich zu flimmern beginnt. Erneut tritt die Gestalt auf dem Bildschirm zum Vorschein, die Zacharias zuvor schon auf dem anderen Bildschirm kennen lernen durfte. Der mysteriöse Mann richtet seine Worte an die Herren: „Hey. Ihr scheint ja voran zu kommen. Der Kontrollraum ist hinten rechts. Aber Ich sag euch was. Da rein zu kommen ist nicht so ganz easy. Ihr braucht eine Kombination. Schaut euch irgendwo um. Ihr findet da schon was. Aber Steven hockt da drin und der… Na ja… Der glaubt nicht so ganz an die Sache mit dem Virus. Wenn ihr den überzeugen wollt braucht ihr schon einige handfeste Beweise. Sonst behält er die Ampulle mit dem Serum. Aber erst einmal müsst ihr ihn überzeugen. Fotos! Das wär’s. Habt ihr Bilder von der Infizierten Welt da draußen? Aus Nord, Ost, Süd, West? Das könnte ihn überzeugen. In irgendeiner der Unterkünfte müsste was zu finden sein. Schaut euch einfach mal um. Ich muss mich ausklinken“ An dieser Stelle endet die Übertragung erneut. Steven? Fotos? Wo sollen sie diese nun herbekommen? Der Pavian wäre eine mögliche Alternative, aber der sagt nichts über den Infektionsradius aus. Doch sich darüber Gedanken zu machen hilft ihnen nicht weiter. Irgendwas wird ihnen schon einfallen. Schließlich sollen sich hier ja einige mögliche Beweise finden lassen. Mit Respekt schreiten sie den Flur entlang und schauen sich die verschiedenen Türen genauer an. Schmorf lauscht nach und nach an jeder einzelnen Tür, die die Vier von links nach rechts abgehen und flüstert ihnen zu, was er wahrnehmen kann. Durch die vorderste linke Tür dringt kein Geräusch, hinter der zweiten linken Tür vernimmt er ein leises Surren. Die hinterste rechte Tür scheint ein Lebewesen zu beherbergen, die mittlere der rechten Türen gibt keine Laute von sich, genauso wie die vorderste rechte Tür. Die Tür, hinter der sich etwas zu bewegen scheint, ist für den Anfang keine gute Option. Wobei… Was sagte der Mann im Monitor? Das sei der Kontrollraum? Wenn dem so ist, sollten sie sich vorher gut vorbereiten und sich den anderen Türen widmen. Höchste Vorsicht ist geboten. Sie wissen schließlich nicht, wo die nächste Falle auf sie warten könnte. Aus diesem Grund widmen sie sich zu Anfang der vordersten linken Tür, die sie ohne Probleme öffnen können. Vor ihnen offenbart sich etwas, das einem Labor ähnelt. Auf dem Tisch in der Mitte liegt eine Mappe, auf der in großen Lettern „Das Virus“ zu erkennen ist. Zacharias tritt an den Tisch heran, öffnet die Mappe und beginnt in den darin aufbewahrten Aufzeichnungen zu stöbern. Seine Kammeraden sehen sich indes in dem Raum genauer um. Schmorf findet einige Lumpen, die er schnell einsteckt, die anderen beiden treten näher an eine Art Aquarium heran, das bis oben hin mit Wasser gefüllt ist. Fische scheint es aber nicht zu beherbergen doch sieht Geronimo darin etwas blitzen. Eine kleine 1 Euro Münze schimmert fröhlich vor sich hin. Geronimo zieht seine kleine Magnet Angel heraus und fischt so gekonnt das kleine metallene Etwas aus dem Aquarium. Stanley faucht Zacharias kurz darauf an, warum er das neu erlangte Wissen nicht mit ihnen teile, was ihn dazu veranlasst, den Text, der vor ihm liegt, zu zitieren. Er liest einige Abschnitte über das T.E.A.R.S. Virus und die Forschungsergebnisse über Infizierte vor, klappt die Mappe zu und steckt sie ein. Vielleicht kann diese Mappe bei dem Versuch, Steven zu überzeugen, behilflich sein. Sie treten wieder zurück in den Flur. Doch diese Tür ist erst der Anfang.

Kapitel 3: Tränengrüße aus Deutschland

Sie treten an die zweite stumme Tür heran, bei der es sich um die vorderste Rechte handelt. Sie drücken die Klinke und vor ihnen eröffnet sich ein winziger Raum mit einem kleinen Münztelefon. Er ist nicht größer als eine Abstellkammer. Zu viert quetschen sie sich in die kleine Kammer und rätseln, was ihnen diese Option nutzen könnte. Ihnen fallen spontan die Nummern 110 und 112 ein, die sie, nach dem Abheben des Hörers wählen. Die Nummern scheinen zu funktionieren. Die Vier halten ihre Ohren so nah wie möglich an den Hörer und vernehmen bei beiden Nummern folgende Durchsage: „Wenn Sie diese Ansage hören, befinden Sie sich in einer befriedeten Zone. Der Angriff wurde abgewehrt. Die Kontamination bleibt dennoch bestehen. Es gibt keinen Virus. Es gibt keine Infektion. Bleiben Sie dennoch drin. Die SUPRA koordiniert ihren Abtransport.“ Ob diese auch bei einer anderen Nummer zu vernehmen ist? Das riecht nach Vertuschung. Diesem Umstand können sie aber nicht genauer nachgehen. Mehr Informationen scheinen sie hier ohnehin nicht zu erhalten. Die letzte Option wäre eine andere Nummer mittels der Münze zu versuchen, doch in diesem Moment hören sie schnelle Schritte auf dem Flur hinter ihnen und eine Tür ins Schloss fallen. Sie drehen sich um, treten auf den Flur zurück und mittels Geronimos Spurensuchtalent findet er einige Schritte auf dem Boden, die in die zweite Tür von links führen. Sie schleichen an diese heran, Schmorf lauscht an der Tür, hört dahinter, wie sich jemanden rührt und flüstert seinen Kammeraden diese Information zu. Plötzlich dringt eine bekannte, deutlich verärgerte, Stimme durch die Stahltür, die die Flüsterstimme Schmorfs wohl vernommen hat. „Da ist doch einer!“ Kevin! Sie wollen in den Raum stürmen, doch die Tür ist von Innen verriegelt. „Ihr verdammten Penner hättet gefälligst sterben sollen. Die Welt ist super, wie sie ist. Ich bin die Nummer hier. Wer drückt denn hier die Knöpfe, wer sperrt denn die Türen für euch auf und zu? Habt ihr denn nichts Besseres zu tun…?“ und die Stimme verschwindet langsam nach hinten weg und wird immer leiser. Jeder Versuch, ihn aufzuhalten, zu überreden oder zu bestechen scheitert. Verdammt. Aber gut. Eine Tür weniger, die es zu untersuchen gilt. Bleiben nur noch die letzten beiden Türen. Das nächste Ziel ist die mittlere rechte Tür, bevor sie sich am Kontrollraum versuchen. Ihnen fällt sofort eine kleine Apparatur an der Tür auf. Offenbar ein elektronischer Verschluss, der mittels des Zahlenfeldes und dem Eingabefeld zu öffnen ist. Daneben befinden sich vier Bilder, die von oben nach unten angeordnet sind. Ein Hinweis? Sie versuchen zu ermitteln, was auf ihnen zu erkennen ist. Das erste Bild stellt Zulu dar, einen Charakter aus der Star Trek Serie, das Zweite ist das Symbol für Alpha, das Dritte zeigt einen Hotelschlüssel und die vierte Darstellung deutet auf Lima hin. Das Nato Alphabet. Z-A-H-L. Zahl? Ob die Buchstaben in Zahlen umgewandelt werden müssen? Sie Zählen durch das Alphabet und nach einem kurzen Fehlschlag kommen sie auf die Lösung: 26-1-8-12. Sie geben die Nummer ein und die Tür öffnet sich. Hinter dieser offenbart sich ihnen ein kleiner Raum, voll mit Kinderzeichnungen an Wänden und Boden. Als sie sich genauer umsehen finden sie einige Fotos, die Infizierte aus ganz Deutschland zeigen und eine Waffe, die Zacharias an sich nimmt und dem Waffenmeister Stanley Balls übergibt. Perfekt. Sie können sich also nun, mit den gesuchten Fotos, der letzten Tür, dem Kontrollraum mit Steven, widmen. Sie treten erneut auf den Flur und der Monitor am Ende beginnt erneut zu flackern. Dieselbe Person wie zuvor ist darauf zu erkennen. „Ok. Ihr habt es bis hier hin geschafft. Jetzt nur noch das Serum von Steven und…“ doch bevor er seinen Satz beenden kann wird er angefallen. Von wem oder gar was, können die Vier nicht erkennen, denn zuvor wird die Verbindung unterbrochen. Der Monitor verstummt, doch das Ziel ist klar. Es gibt nur einen Weg.

Kapitel 4: Die Lösung

Sie treten vorsichtig in den letzten Raum hinein und sehen plötzlich Svea an einem Tisch sitzend in einem Raum voller Monitore. Neben ihr ein Mann, der mit ihr genüsslich an ihren Teetassen nippen. Svea?! Was macht sie denn hier. Schmorf, sichtlich verärgert, dass sie sie einfach allein ließ, sie sich sogar Sorgen um die Kleine machten, lässt seinem Unmut freien Lauf, während die anderen liebevoll auf das junge Ding eingehen. Sie stellt ihnen Steven vor, der ihnen seine Aufgabe in dem Gebäude erläutert. Er überwacht die Technik in diesem Bunker, zu dem unter anderem auch ein Sprinklerturm für das Verschießen von Antiseren über den mitteleuropäischen Raum zählt, der sich außerhalb des Geländes befindet und sich merklich von der grünen Landschaft, die sich durch ein Fenster nach draußen erkennen lässt, abhebt. Eine riesige Gerätschaft. Doch scheint er die Inbetriebnahme des Turmes nicht für nötig zu halten. Er habe ein Antiserum in einem Schreiben erhalten, hatte dies aber bislang nicht ernst genommen. Die Vier versuchen ihn von dem Gegenteil zu überzeugen und bestätigen Sveas Aussagen, dass draußen das pure Chaos ausgebrochen ist. Sie zeigen den Pavian, übergeben ihm die Aufzeichnungen aus dem Labor und reichen ihm die gefunden Fotos. Indes beginnt die Kleine mit ihren Buntstiften, die sie immer noch in ihrem Besitz hat, auf ein paar Papieren herum zu kritzeln und bemerkt nicht, wie Steven langsam die Fassung verliert. Er erkennt die Situation und verfällt in Panik. Die Männer können ihn beruhigen und zeigen ihm, dass mittels des Serums und der Nutzung der Anlage noch Hoffnung besteht. Sie erhalten von ihm eine zweite Ampulle des Antiserums und werden gebeten, sich darum zu kümmern. Er sieht sich nicht im Stande diese Aufgabe umzusetzen. Die Männer nehmen das Antiserum entgegen mit dem Zuspruch, dass sie dies in die Hand nehmen würden. Stanley blickt unterdessen auf die Zeichnungen, die die Kleine anfertigt. „Sag mal, was malst du denn da Schönes?“ fragt er die Kleine. Sie antworten mit niedlicher Stimme: „Einen Turm! Ich war dort oft mit meinem Vater spazieren. Tom.“ Tom? Hieß er nicht Timo? Etwas verwirrt konzentrieren sich nun auch die anderen Männer auf den Turm und die Worte des Mädchens, die wie wild in die Richtung zeigt, in der dieser besagte Turm stehen soll und rennt zu einer Tür im Raum, die in den Außenbereich führt. Sie öffnet diese und stürmt nach draußen, gefolgt von den Männern und ihrem Schaf. Steven lassen sie mit seinem Baseballschläger, eingeschüchtert, zurück. Draußen angekommen eröffnet sich ihnen eine interessante Landschaft. Es wimmelt von ungewöhnlichen Pflanzen, untypisch für diese Region und ein Weg führt zu einem Gebäude, das über die Bäume herausragt. Das muss der Turm sein, von dem die ganze Zeit die Rede ist und der sich schon durch das Fenster grob erahnen ließ. Geronimo blickt zuerst gen Boden, auf dem er direkt auf Spuren triff. Tiere. Genauer: Hunde. Er informiert seine Kammeraden, dass scheinbar wilde Hunde hier ihr Unwesen treiben. Die Spuren lassen aber nicht auf infizierte Tiere schließen. Zu sehen oder zu hören ist bislang nichts, daher setzen sie sich in Bewegung in Richtung des Turmes. Auf dem Weg stupst Schmorf Svea kurz an und fragt, ob sie noch seine Buntstifte besitze, was sie verneint. Sie hat sie hinten, in Stevens Raum, liegen gelassen. Enttäuscht lässt er wieder von ihr ab und überlässt sie dem Vorschlag von Zacharias, der ihr anbietet, auf Blööki zu reiten. Als er sie auf das Schaf setzt brennt es plötzlich durch und wirft Svea ab. Der Grund ist schnell gefunden. Die wildgewordenen Hunde, die sie schon vermuteten, brechen aus den Büschen heraus und stürmen hinter dem wild gewordenen Tier her. Um blöökenden Etwas zu helfen lenken die Männer die Aufmerksamkeit auf sich, die Hunde bleiben stehen und beginnen sie anzuknurren. Glücklicherweise besitzen sie noch eine Dose Futter, mit der sie sie ruhig stellen können. Zwei kleine Häufchen aus bröckeligem Hundefutter ziehen die Hunde magisch an, welche sie ruhig beschnuppern und zu fressen beginnen. Als sie die Köstlichkeit verschlungen haben ergreifen sie die Flucht. Noch einmal Glück gehabt. Nun steht der Rettung der Welt nichts mehr im Weg.

Kapitel 5: Prioritäten

Der Weg führt an einem kleinen Verschlag vorbei, an dem die Vier kurz halt machen. In der Hoffnung noch einige nützliche Dinge zu ergattern stürmt Schmorf in das Innere und blickt auf eine wunderschöne Kettensäge mitten im Raum. Überglücklich rennt er auf die potentielle Waffe zu und zeigt seinen Kameraden stolz seinen Fund. Geronimo streckt ihm seinen Kanister, den er seit langem mit sich führt, entgegen, aus dem Schmorf einige Tropfen Benzin in das Werkzeug füllen kann. Dankend gibt er seinem Kollegen den Kanister zurück. Doch noch bevor er das Prunkstück ausprobieren kann vernimmt er eine, ihm leider viel zu bekannte, Stimme, die hinter ihm aus dem Dunkeln tritt. „Schmorf. Was machst du denn hier?“ grunzt die männliche Stimme in Richtung der Vier. Schmorf dreht sich verärgert um. „ Dieter...“ Stanley, Geronimo und Zacharias, sowie der Rest der Gruppe stehen irritiert daneben, als sich ihnen ein Familiendrama offenbart. Die Beiden beginnen sich lautstark zu streiten. Es ist die Rede von Stiefvätern, Erzvorkommen und dem Fehlen von Zuneigung. Das Ganze mündet in Schmorfs Wutausbruch, bei dem er die Kettensäge startet und der Eskalation des Stiefvaters, der in diese hineinrennt und seinen Kopf verliert. Vollkommen entsetzt schauen die Männer dem Schauspiel zu. Kein Wunder, dass ihr Kollege ständig nackt durchs Leben geht. Die eben erlebte Eskalation erklärt so einiges.

Schmorf ist sichtlich geschockt, kann das eben Geschehene aber offenbar nicht richtig einordnen. Seine Kollegen versuchen ihn zu beruhigen und bringen ihn nach draußen. Sie nehmen das äußerst interessante Sakko vom Körper Dieters, beruhigen Svea und brechen wieder auf. Sie haben eigentlich keine Zeit zu verlieren und müssen sich aufs Wesentliche konzentrieren. Sie nehmen die Beine in die Hand und hetzen zum Turm, der immer näher rückt. Die Gruppe tritt schließlich auf ein weitläufiges Gelände, welches sich um den Turm erstreckt. Davor aber die Ernüchterung. Eine große Horde Trauernder schlurft um die Anlage, an der sie einen kleinen Aufsatz erkennen. Das muss die Stelle sein, an der sie die Ampulle platzieren müssen. Doch wie kommen sie da nun durch? Bevor sie sich einen Plan überlegen können dringt ein Rauschen über den Platz. Der Übertragungsknopf für die Boxen, die sich auf dem Gelände befinden, scheint gedrückt worden zu sein und kurz darauf dringt Kevins Stimme in die Ohren der Männer. Diese zucken zusammen. Das kann nichts Gutes bedeuten. „Hahahahaha. Ihr Deppen. Ich habe einen Lockstoff entwickelt. Nix da Heilung. Alles bleibt schön, wie es ist. Und ihr geht jetzt drauf! Wartet nur ab. Attacke Kleine!“. Kleine? Sie drehen sich zu dem Mädchen um, das sie die ganze Zeit begleitet. Svea greift schneller, als es ihnen lieb ist, in ihre Tasche und zieht eine kleine Kugel hervor, die sie auf den Jäger wirft. Diese zerplatzt in diesem Augenblick an ihm und gibt eine Flüssigkeit frei, die sich auf seinem Körper verteilt. Stanley schaltet schnell. Das muss der Lockstoff sein, den Kevin meint. Um nicht das Leben Herrn Röders aufs Spiel zu setzen und ihn vor dem Schlimmsten bewahren wollend rennt er zu ihm und reibt einen Teil des Lockduftes auf seine Fäuste. Dieses verdammte Balg! Es hatte sie die ganze Zeit über an der Nase herum geführt.

Das Mädchen versucht mit einem diabolischen Grinsen auf den Lippen zu fliehen. Bei dem Versuch Röders die Kleine aufzuhalten stolpert er schließlich und das Unvermeidliche geschieht. Ein Trauernder vergräbt seine Hauer in seinem Bein und Röder schreit vor Schmerzen auf. Stanley hetzt zu ihm, trennt den Infektionsbereich ab und verhindert so die absolute Katastrophe. Sie brüllen Schmorf zu, dass er die Chance der Ablenkung nutzen und zur Anlage hechten solle. Im Lauf wirft er Stanley und Geronimo einer der Ampullen zu, die Geronimo zu sich nimmt. Zacharias macht sich ebenfalls schnellstens auf den Weg zum Turm, Stanley stützt den verletzten Geronimo und auch sie begeben sich zu Schmorf, um ihn zu unterstützen. Dort angekommen müssen sie sich verteidigen, bis Schmorf es schließlich schafft, die Anlage zu aktivieren. Sie beginnt zu rütteln und zu klappen und ein violetter Nebel schießt aus dem oberen Teil heraus. Erleichtert blicken sie in die Luft, dem Nebelgeschoss hinterher, aber die Gefahr vor ihnen setzt sie zunehmend unter Druck.

In diesem Moment hören sie einen Wagen heranrasen, der direkt neben ihnen einige der Trauernden zu Boden fährt. Als das Gefährt zum Stehen kommt schaut plötzlich Sabine aus dem Wagen und brüllt ihnen zu „Springt rein, Jungs!!“. Die Männer und das Schaf stürmen, so gut sie mit dem verletzten Geronimo nur können, zu dem Transporter, klettern in diesen hinein und brettern mit lautem Getöse von der Anlage davon. Sabine, die zielsicher den Wagen aus dem Gefahrengebiet lenkt dreht sich zu den Männern um und sagt:

„Na... Wenn das mal keine Show war, die ihr da abgeliefert habt, Jungs!"


Ende…


… oder vielleicht auch nicht?


Erhaltene und verlorene Gegenstände

Erhaltene Gegenstände

  • Schrotflinte Nummer 2
  • Patrone
  • Fotos von der Infizierten Welt
  • Akte über das Virus
  • 1 Euro
  • 1 Antiserum
  • Lumpen

Verlorene Gegenstände

  • beide Antiseren


Trivia

  • Sabine wusste von dem Aufenthalt der Gruppe in dem Bunker, da sie sie, mittels ihres Fernglases, dort erspähen konnte