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Hans-Rüdiger Schlichtenthal

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Prof. Hans-Rüdiger Schlichtenthal war ein Virologe und Dozent an der Georg-August-Universität Göttingen. Er erforschte als einer der ersten das T.E.A.R.S. Virus und seine Auswirkungen auf die Infizierten. Seine Forschungsergebnisse hielt er in seinem Notizbuch fest, das später als T.E.A.R.S.O.N.O.M.I.C.O.N. in die Annalen der neuen Welt eingehen sollte. Über seinen aktuellen Aufenthaltsort ist nichts bekannt, auch nichts darüber, ob er überhaupt noch lebt. Sein Notizbuch jedoch wechselt kontinuierlich den Besitzer und wurde zuletzt in Endstation gesehen.

Hans-Rüdiger Schlichtenthal
Geschlecht: männlich
Alter: 62 Jahre
Status: Unbekannt


Leben

Hans-Rüdiger Schlichtenthal wuchs als Sohn zweier Lehrer im beschaulichen Münster auf. Er besuchte dort zunächst Kindergarten und Grundschule, ging schließlich auf das Johann-Conrad-Schlauen-Gymnasium und absolvierte dort sein Abitur. Ohne jegliche Orientierung für sein folgendes Leben studierte er 3 Semester lang an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Soziale Arbeit, brach dieses Studium dann jedoch ab, weil er wiederholt an der Sinnhaftigkeit des Studiums und der späteren Arbeit zweifelte. Während einer Back-Packing-Reise nach Afrika, die er nach seiner Exmatrikulation antrat, infizierte er sich mit Malaria. Glücklicherweise geriet er vor Ort an den aus Deutschland ausgewanderten Arzt Karsten Lautermann, der Schlichtenthals Malaria nicht nur schnell genug behandelte, das er von langzeitfolgen verschont wurde, sondern ihm auch die Medizin näher brachte. Schlichtenthal und Lautermann verbrachten über einige Wochen viele Abende zusammen, in denen Lautermann Schlichtenthal in die Grundlagen der Medizin einführte. Mit neuem Ziel vor Augen kehrte Schlichtenthal schließlich nach Deutschland zurück und studierte Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen, spezialisierte sich während des Studiums dann auf die Virologie, promovierte schließlich und lehrte lange Zeit als Dozent an der Universität.
Während seines Studiums lernte er seine künftige Ehefrau Marianne Prachtenberg kennen, die später dem T.E.A.R.S. Virus zum Opfer fallen sollte und für einige Zeit das wichtigste Forschungssubjekt des Professors werden sollte.
Mit dem Ausbruch jenes verhängnisvollen Virus gehörte Schlichtenthal zu den ersten, die diesem den Kampf ansagten. Er hatte bereits die Leitung eines Labors inne und machte sich mit seinen Assistenten, die ebenfalls der Reihe nach zu Testsubjekten werden sollten, an die Erforschung und Suche nach möglichen Gegenmitteln. Zu dieser Zeit begann er auch sein Notizbuch zu schreiben, in dem zunächst nur die Ergebnisse seiner Arbeit Platz fanden. Er sah den Schlüssel für die Heilung in den mutierten Tränen der Infizierten und schenkte diesen ein besonderes Augenmerk. Dabei entdeckte er, dass diese in Kombination mit bestimmten Ingredienzen eine stark berauschende und halluzinogene Wirkungen entfalten können. Sein Labor musste er irgendwann aufgeben und wanderte seither umher, die wichtigsten Objekte, die er für seine Forschung brauchte, immer dabei. Seinen Kenntnissen als langjähriger Vogelbeobachter und damit auch Survivalspezialist ist es wohl zu verdanken, dass er noch lange Zeit weiter überleben und forschen sollte. In dieser Zeit perfektionierte er vornehmlich die von ihm neu kreierte Droge Metaradobin, kurz MET. Deren Wirkung erlag schließlich sein Verstand und er fiel dem Wahnsinn anheim. Dies ist vor allem an dem sich ändernden Inhalt seines Notizbuches, dem T.E.A.R.S.O.N.O.M.I.C.O.N., zu erkennen. Dieses fiel schließlich ein paar Straßenräubern in die Hände, die zwar das Buch erbeuten konnten, dies jedoch mit einem Arm, mehreren Blutergüssen und Knochenbrüchen bezahlten. Schlichtenthal blieb bei dem Überfall unversehrt.


Aktuell

Schlichtenthal ward seit dem Überfall nicht mehr gesehen. Zuvor war er noch als Reisender zwischen den neu entstehenden Siedlungen der Überlebenden der Apokalypse hin und her gezogen, hatte anfänglich noch Handel betrieben, war dazu, nach dem Verlust seines Verstandes, jedoch nicht mehr so richtig in der Lage. Spätestens als er sein Ohr versuchte gegen ein Huhn einzutauschen, das er sich fortan als Hut auf seinen Kopf band, verweigerten sich die meisten jeglicher Interaktion mit ihm. Das Huhn jedoch sollte ihm lange als Weggefährte dienen, das er fütterte und am Leben hielt, ihn jedoch im Ausgleich, beispielsweise Nachts, vor drohender Gefahr rechtzeitig durch lautes gackern, warnte. Über seinen aktuellen Aufenthaltsort und Zustand ist nichts weiter bekannt. Manche spekulieren, dass er irgendwann doch dem Virus anheimfiel, Andere berichten jedoch, ab und an auf den Straßen oder des Nachts einen alten Mann lachen und ein Huhn gackern zu hören.

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